Schwarmfang mit glücklicher Wendung

von Dirk Eickmeier (Kommentare: 0)

Ein Bienenschwarm in 7 m Höhe in einem Baum ist manchmal ein Kunststück...

So war es auch am Donnerstag Nachmittag in der Ruhraue in Mintard: Ein großer Bienenschwarm hängt in 7 - 8 m Höhe in einem Pflaumenbaum und ist weder mit einer Leiter, noch mit meinem Schwarmfangbeutel direkt erreichbar. Also beginnt das Kunststück mit Leiter und Schwarmfangbeutel.

Der Schwarm ist allerdings so groß und schwer, dass ich ihn nicht in einem mal pflücken kann, habe aber so viel Glück, dass ich beim ersten Versuch wohl die Königin erwische. Die erste "Ernte" ist also direkt in die mitgebrachte Beute geschüttet und dann warte ich, bis sich die Resttraube wieder gesammelt hat.

Nach der Bienendusche laufen die letzen Bienen in die mitgebrachte Beute

Bienenpflücken die zweite: Jetzt beginnt das Unheil :-)

Es ist wirklich noch eine sehr große Bienentraube und es ist recht böig, so dass die Bienen oben im Baum die Bienen unten nicht riechen können. Also wieder auf die Leiter, mit dem Schwarmfangbeutel an der Stativstange nach oben buchsiert und ein fester Stoß nach oben gegen den Ast ... die Traube reist ab in den Fangsack und der reist durch das große Gewicht unten auf und alle Bienen ergießen sich über mich... eine Bienendusche, wie ich Sie noch nie erlebt habe. Dummerweise bin ich Brillenträger und etliche Bienen verklemmen sich zwischen Brille und Gesicht, was natürlich einige Stiche nach sich zieht. Im Gesicht nur wenige aber auf der Hand, mit der ich die gequetschten Bienen aus dem Gesicht ziehe gibt es eine Stichparty...

Bin ich froh, dass ich nicht mehr so anschwelle wie noch vor einem Jahr. Dann hätte ich jetzt auf der Kirmes in der Geisterbahn arbeiten können :-)

Und zum Schluss gebührt immer der Dank den freundlichen Menschen, die eine Schwarm melden!

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